Skyline Mailand - Wirtschaftszentrum Region Lombardei

Lombardei

Die Lombardei ist mit rund 20 % des italienischen BIP mit Abstand die wichtigste Wirtschaftsregion Italiens und beliebter Investitionsstandort – vor allem für Unternehmen aus dem angrenzenden Ausland. Die Region

  • verfügt über die zweithöchste Kaufkraft der Regionen in Italien nach Südtirol,
  • ist mit rund 10 Millionen Einwohnern in 12 Provinzen die am dichtesten besiedelte Region in Italien und
  • ist durch die geografische Nähe zur Schweiz verkehrstechnisch bestens an den Norden Europas angebunden.

Mailand, Brescia und Bergamo als wirtschaftliche Zentren

Wirtschaftliches Zentrum der Region Lombardei und weltweit bekannte Wirtschaftsmetropole ist die Hauptstadt der Lombardei – Mailand. Weniger als Wirtschaftsstandorte bekannt sind zwei Städte bzw. Provinzen weiter im Norden der Lombardei, die aber auch wesentlich zum Erfolg der Region beitragen: Brescia und Bergamo.

Die größte Bedeutung für den ökonomischen Erfolg der Lombardei haben die Bereiche Handel, Banken und Börse und Mode, in erster Linie in Mailand. Aber auch die in der Region breit aufgestellte Industrie mit starkem Mittelstand und das produzierende Gewerbe mit zahlreichen Industriewerken machen die Lombardei zur Region mit der zweithöchsten Kaufkraft in Italien. Vor allem für die mechanische, elektronische und metallverarbeitende Industrie, Chemie, Petrochemie und Pharmazie ist die Region ein traditionell beliebter und geeigneter Standort. Nicht zuletzt leistet die Textil-, Schuh-, Mode- und Möbelindustrie einen nicht unwesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Lombardei. Dabei profitieren alle Unternehmen davon, dass die Region in Italien, aber auch international gut angebunden ist – über Autobahnen, Bahnstrecken, aber auch Flughäfen und Häfen. Und auch die digitale Entwicklung der Region schläft nicht: man kümmert sich mit Nachdruck um den Ausbau des Breitbandnetzes, auch in den etwas abseitigeren Industriegebieten außerhalb der Städte, um auch diese Standorte fit für die Zukunft zu machen.

Lombardei als Investitionsstandort

Als Handelspartner Deutschlands ist die Lombardei mit einem Austausch von knapp unter 40 Milliarden Euro im Jahr 2016 vergleichbar mit Japan. Für potenzielle Investoren ist dabei vor allem spannend, dass die italienische Regierung seit 2016 einen Plan für die Industrie 4.0 aufgelegt hat. Seitdem existieren großzügige öffentliche Anreize für Investitionen, die sich vor allem auf die Bereiche Produktion, Digitalisierung und Forschung fokussieren.

Tourismus in der Lombardei

Und nicht zuletzt ist die Lombardei auch im Bereich Tourismus kein unbeschriebenes Blatt: vor allem die großen Seen Italiens – Comer See, Lago Maggiore und der Gardasee – ziehen Touristen an, ebenso wie einige bekannte Skigebiete, die sich im Norden der Lombardei befinden. Vor allem in diesen Teilen der Lombardei zeigt sich die Region auch als interessanter Standort für Investitionen in touristische Immobilien – privat oder unternehmerisch.

Lombardei als Investitionsstandort

Die Lombardei als „klassischer“ Wirtschaftsstandort in Norditalien macht sich damit seit einigen Jahren mit Erfolg als Investitionsstandort für Unternehmen fit – für Unternehmen aus dem Inland, aber auch aus dem (deutschsprachigen) Ausland.

 

 

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